Ich wollte eigentlich nur "mal eben" eine virtuelle Maschine von einem Rechner auf den anderen umziehen. In der virt. Maschine läuft ein Ubuntu Server, das ganze auf einem VMWare Server (Netzwerkverbindung "bridged"). Gesagt, getan, also die Dateien herüberkopiert und die Maschine in dem VMWare Server registriert. "Power On" und ...
... alles läuft, bis auf das Netzwerk ...
Nun ist es ja etwas blöd, wenn man von aussen - also via Netzwerk - nicht mehr an seine virtuelle Maschine dran kommt.

Also habe ich mich auf die Suche gemacht. Über die Console des VMWare Server konnte ich wenigsten noch auf die Maschine zugreifen. Selbst ein "PING" funktionierte nicht mehr und ifconfig liefert kein Netzwerk mehr.
Diverse Forenbeiträge brachten mich dann stückchenweise zur Lösung:
Vom neuen Host (VMWare Server) wurde die MAC Adresse des virtuellen Netzwerkadapters neu generiert. Das Ubuntu Linux in der virtuellen Maschine hat das selbstverständlich erkannt und einen neuen Netzwerkadapter angelegt. Statt eth0 gab es nun einen eth1. Kontrollieren lässt sich dass mit
ifconfig -a. Da tauchte dann nur noch der eth1 statt dem eth0 (der für die "Bridge" zum Host erforderlich wäre).
In der udev "Rules" Datei
/etc/udev/rules.d/70-persistent-net.rules standen dann beide Netzwerkadapter drin. Nur passte die MAC Adresse des Eintrag für den eth0 halt nicht mehr. Mit Adminrechten und einem Editor konnte ich die Regel für den 2. Adapter "eth1" entfernen und die MAC Adresse für den "eth0" korrigieren. Nach einem
sudo service udev reload und anschliessendem Reboot lief es wieder.
Uff, so kann man auch Sonntag-Nachmittage verbringen
Die Quellen waren am hilfreichsten: